Thema: Betriebswirtin (VWA) - aktuelle Erfahrungen?


Kaiserin
(382 Beiträge)
von EGE76 am 10.03.2009 um 11:37 zitieren

Guten Morgen zusammen!

Zum Thema Weiterbildung gibt es immer wieder Postings, die ich auch schon alle durchgelesen habe

Mich interessiert momentan aber nur das Abendstudium an der VWA (Stuttgart) zur Betriebswirtin (VWA). Hat jemand aus dem Assistenz-Bereich dieses Studium absolviert und kann mir von seinen Erfahrungen berichten? Wie sind die Chancen, einen \"besseren\" Job zu bekommen?

Wenn ich mir so die Stellenanzeigen für Vorstandsassistentinnen etc. anschaue, wird oft ein BWL-Studium gefordert. Arbeitet jemand in so einer Position und kann mir vielleicht auch die Aufgaben beschreiben? Unterscheiden die sich wirklich so sehr, dass man dafür ein Studium braucht? (Ich arbeite als GF-Assistentin in einem Betrieb mit ca. 500 MA, dies zur Info).

Danke für Euren Input!!

Viele Grüße

EGE76

Viele Grüße
EGE76


Antwort: Re: Betriebswirtin (VWA) - aktuelle Erfahrungen?

Supernova
(134 Beiträge)
von Sunshine am 11.03.2009 um 15:16 zitieren

Hallo Ege,

dann gebe ich doch mir und deinen Thema mal einen *schubs* und lass\' nach langer Zeit mal wieder von mir hören.

Wie auch von anderen Kolleginnen schon oft hier geschrieben, gibt es eben leider keine \"Standard\"-Aufgabenbeschreibung für die Assistentin. Es gibt Chefs (zum Glück), die sehen in ihrer Assistentin einen \"Sparringspartner\" für alle Themen und erwarten daher auch betriebswirtschaftliches Wissen, um z.B. bei der Erstellung von Präsentationen nicht alles bis ins Detail vorgeben zu müssen. Oder wenn die Aufgabe heißt \"Erstellen Sie doch mal eine Statistik zum Thema x\" - dann kann ein BWL-Studium schon helfen, besser zu wissen, worauf es ankommt. Vieles kann man sich aber sicher auch durch Erfahrung und Einlesen in Themen aneignen. Und oft ist das wichtigste, was man aus dem Studium mitnimmt, wie man sich selber in Themen einarbeitet, Literatur sucht etc.

Manche Vorstandsassistenten haben eigentlich gar keine administrativen Aufgaben mehr (dafür gibt es dann die Sekki), sondern kümmern sich um Projekte, Wettbewerbsvergleiche, Businesspläne für neue Produkte oder Vertriebswege etc. Daher ist dann manchmal ein Studium wirklich Voraussetzung.

Ich persönlich finde es wichig, bei den Chef-Themen im wesentlichen zu verstehen, was dahinter steckt und worum es geht - dann kann ich selber viel besser Prioritäten mit setzen und gezielter nachfragen und auch dafür hilft mir wieder betriebswirtschaftliches Know how.

Außerdem hat m.W. nach der Betriebswirt (VWA) einen wirklich guten Ruf und ist eine solide Weiterbildung.

Bin mal gespannt, ob noch weitere Meinungen zum Thema kommen.

Sunshine - trotz des April-Wetters draußen


Antwort: Re: Betriebswirtin (VWA) - aktuelle Erfahrungen?

Kaiserin
(355 Beiträge)
von Schaf am 13.03.2009 um 20:29 zitieren

Hallo EGE76,

leider kann ich Dir keine Erfahrungen weitergeben. Solltest Du Dich für den Betriebswirt entscheidn, dann kannst Du Dich ja auf andere Stellenausschreibungen bewerben und hast somit die Möglichkeit auf einen \\\"besseren\\\" Job.

Ich bin am überlegen ob ich den Wirtschaftsfachwirt (IHK) machen soll.

Ob die Weiterbildung für Dich \\\"Sinn\\\" macht oder nicht hängt sicherlich auch davon ab wo willst Du beruflich hin?

Lass doch mal hören wie Du Dich entschieden hast.

Viele Grüße
Schaf


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