Thema: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??


Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 16.02.2009 um 14:49 zitieren

Im Kollegenkreis ist es üblich, dass wir uns zu Geburtstagen beschenken und das Geburtstagskind je nach Gusto was ausgibt (Kuchen backen oder Frühstück mitbringen). Meist sitzen wir zusammen und frühstücken, was allen gut gefällt.
1x die Woche kommt seit gut 2 Jahren eine Aushilfe (Tochter einer Angestellten) für 8 Stunden, immer montags. Nun sind ganz viele Geburtstagsleckerein im letzten Jahr montags gewesen und die Aushilfe hat von uns aus natürlich immer mit dabei gesessen. Dieses Jahr hatte sie nun selber an einem Montag Geburtstag, was ich aber jetzt erst erfahren habe. Gebe zu, ich habe mich bisher nicht um ihren Geburtstag gekümmert. Passiert ist von ihr aus nichts, gratuliert hat halt auch keiner, von uns wußte bis dato keiner ihren Geburtstag. Uns könnte man also schlagen, weil wir desinteressiert waren. Aber wie ist es denn von ihrer Seite aus, wenn ich immer schön mitgenieße, komme ich da nicht auch mal auf die Idee, etwas mitzubringen? Jetzt steht wieder ein Frühstück an, wieder an einem Montag.. Bin ich dreist, wenn ich sie dann mal frage, wann sie eigentlich Geburtstag hat? Ich weiß von der Asche, die ich auf mein Haupt zu streuen habe, die Gründe dahinter sind ja erstmal egal, aber unabhängig davon reibe ich mich an diesem Schmarotzertum auf. Wie seht Ihr das? Würdet Ihr was sagen? Danke für Eure Meinung.

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Kaiserin
(4152 Beiträge)
von heddix am 16.02.2009 um 15:10 zitieren

Hi Suse,

muss gerade schmunzeln. Du bist mit deinen Gedanken und Empfindungen sicherlich nicht alleine. Das hat schon so ein \\\"Geschmäckl\\\", wenn man sich immer hinten draufstellt bei den Anderen und selbst ...

Naja, an dem Spruch \\\"Frech gewinnt\\\" ist wohl was Wahres dran.

Ich gehe mal davon aus, dass du von der Aushilfe in keinerster Weise \\\"abhängig\\\" bist - also in Ungnade fallen könntest. Deshalb sei auch frech und frage sie nach ihrem Geburtstag. Wahrscheinlich ist die dann noch so dreist und versteht den Wink mit dem Zaunpfahl gar nicht - oder will nicht verstehen.

Freue mich schon auf deinen Bericht

Lieben Gruß und noch einen schönen Nachmittag

heddix


Antwort: Re: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 16.02.2009 um 15:31 zitieren

Hallo Suse,

ich würde sie direkt mal auf ihren Geburtstag ansprechen
Warum denn auch nicht? Fragen darf man als Kollegin ja mal *fg*.

Allerdings würde ich die \\\"Hoffnung\\\" begraben, dass sie auf ihren Geburtstag noch was ausgibt. Es gibt immer wieder sog. Schmarotzer, die gerne bei anderen mitstopfen, selbst aber nie einen ausgeben wollen.

Ich hasse sowas wie die Beulenpest

Wir hatten in unserer Firma auch mal so einen Kollegen. Der hat bei jedem ordentlich mitgegessen, gerne auch noch mal nen Nachschlag geholt, selbst aber nie was gemacht. Irgendwann habe ich dann meinen Geburstag gefeiert. Mein Frühstück stand in der Küche und wer kam als erster die Türe rein, um sich zu bedienen? Der nette Schmarotzer-Kollege mit dem Freibier-Gesicht. Dem Kameraden habe ich dann direkt gesagt, das ich ihn nicht mit einkalkuliert habe und für ihn kein Frühstück habe. In einem Nebensatz habe ich dann noch höflich gesagt, dass er seinen Geburtstag ja auch nicht mit uns \\\"gefeiert\\\" hat.

Der hat vielleicht blöd geglotzt :-D
Aber mir war das egal - er war der Blamierte, nicht ich.

Geändert hat das jedoch an seinem Verhalten gar nichts.

LG, Melsi


Antwort: Re: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Kaiserin
(4989 Beiträge)
von Chili am 16.02.2009 um 16:44 zitieren

Hi Suse,

also mal von Kaiserin zu Kaiserin...
Jaja, solche Kollegen gibt es immer und überall!!!! Wir haben auch so zwei Exemplare... Grässlich. Bisher hat sie niemand drauf angesprochen, weil sie \"intimus\" von Obercheffe sind... Da will man ja nicht auffallen...
Ich guckte immer, dass er nicht anwesend ist, wenn ich was gebe...
Was Melsi geschrieben hat - das finde ich gut! So weiß er Bescheid und ist selbst der Blamierte! Klasse!!!
Schade nur, dass diese Typen niemals aussterben...

Vielleicht ist eure Aushilfe einfach nur \"gierig\" oder denkt, weil sie nur 8 St. kommt, braucht sie sich nicht anzupassen... Sie wird wohl denken, sie erhält auch weniger Lohn...
Jetzt denke ich aber daran: Du schreibst, sie ist die Tochter einer Kollegin. Wie ist die Kollegin denn? Macht sie mit? Kannst du sie nicht mal ansprechen? Die Aushilfe muss ja nicht \"soviel\" spendieren wie ihr, ein Fladen halt oder was in der Art?
Vielleicht ist sie einfach nur dreist... Da ist jetzt die Detektivin in dir gefragt...

Wobei du schon recht hast, dass ihr vielleicht auch mal ein bisschen Interesse hättet zeigen können am Geburtstag der Aushilfe...
Aber vielleicht war ihr das wiederum recht????

Den Spruch von Melsi finde ich jedenfalls gut und würde ich anwenden.

Viel Erfolg.

Schönen Feierabend an alle - wo hat sich die Sonne versteckt??????
Chili


Antwort: Noch \'ne Ergänzung von mir

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 16.02.2009 um 17:11 zitieren

Hi Ihr Lieben,

also Chili hat mich da jetzt doch noch auf einen Denkanstoß gebracht

Die Dame ist ja eine Aushilfe, hat evtl. auch wirklich nicht viel Geld zur Verfügung - da kann man natürlich niemand verurteilen und nötigen, einen auf den Geburtstag auszugeben.

Unsere Azubis z. B. geben auch nicht immer was aus. Meist bringen sie auch nur eine Kleinigkeit (selbstgebackenen Kuchen etc.) mit.

Bei Azubis und Aushilfen finde ich den \"Geiz\" auch nicht schlimm. Wer nicht viel hat, der muss meiner Meinung nach auch nicht viel tun. Allerdings würde ich mich dann in dem Moment auch nicht überall durchfuttern, wenn meine Kollegen was ausgeben

Mein netter Kollege jedoch hat echt eine Menge an Gehalt bekommen und sich immer durchgestopft, wenns was für umme gab. Bei solchen Kandidaten werde ich echt sauer!

Meine Erfahrungen jedoch waren meist so, dass diejenigen Kollegen, die nicht viel Geld haben, mehr ausgegeben haben als die Großverdiener.

LG, Melsi


Antwort: @Heddix, Melsi + Chili

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 17.02.2009 um 08:47 zitieren

Danke für Eure Meinungen. Dass wir auch nicht ganz astrein sind, weil wir uns für ihren Geburtstag nicht interessiert haben, hatte ich ja schon geschrieben. Dass sie als Aushilfe nicht so viel verdient und deswegen keine großen Sprünge machen kann, ist uns natürlich auch klar. Mir geht es eher so um das Grundsätzliche. Um die Geste. Und da wäre ein Blechkuchen z.B. genauso nett wie ein Teller mit Schokolade und Keksen oder irgendwie sowas.
Ihre Mutter werde ich keinesfalls ansprechen, das kann nur böse Folgen haben, da ist ganz viel Fingerspitzengefühl angesagt. Von Chili besagte Büropolitik.
Ich werde die Frage im Hinterkopf haben für das nächste Frühstück und wenn es sich paßt, flutscht die von ganz alleine raus, kenne mich doch .
Auch wenn es hier Kollegen gibt, die wie ich denken, bin ich doch auch froh zu lesen, dass Ihr es auch nicht korrekt findet, ich mir die Sorge mit der Kleinlichkeit also nicht machen muß.
Wenn es was Neues gibt, gebe ich Info.

Schönen Tag für Euch, hier schneit es mal wieder (

Suse, die gerne Frühling hätte

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Ich finde dich nicht kleinlich!

Sternschnuppe
(55 Beiträge)
von Susanne1 am 17.02.2009 um 09:50 zitieren

Hallo Suse,

ich persönlich vertrage kein Weizen, d. h. nehme am Geburtstagsfrühstück oder -kuchen meiner Kollegen nicht teil. Trotzdem gebe ich an meinem Geburtstag Kuchen oder Süßigkeiten (Mars, Twix, Snickers etc.) aus.

Ich denke, keiner würde von einer Aushilfe ein \"Festmenü\" erwarten, aber wenn sie gern an Geburtstagssachen teilnimmt / mit isst, sollte sie auch eine Kleinigheit machen.

Aber Anstand kann man niemanden beibringen!

Gruß

Susanne


Antwort: Re: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Gräfin
(200 Beiträge)
von Nachtelfe am 17.02.2009 um 10:19 zitieren

Auch auf die Gefahr hin, mich unbeliebt zu machen: Ja, ich finde das extrem kleinlich!

Allein schon die Tatsache, dass jemand Listen darüber führt (wenn auch nur im Kopf) wer, wem was \"schuldig\" ist bringt mich auf die Palme. Wie furchtbar!

Ich bin froh, dass ich in einer Firma arbeite, wo jemand was mitbringt, wenn er Lust hat und sonst eben nicht - unabhängig davon wie oft er schon bei irgendwem ein Kuchenstück mitgegessen hat. Und keiner muß sich schuldig fühlen, weil er ein Stück von meinem Kuchen isst, ohne sich binnen Jahresfrist dafür zu revanchieren.

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. (Mahatma Gandhi)


Antwort: Re: Re: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 17.02.2009 um 10:49 zitieren

Hallo Nachtelfe,

ich denke, darum geht es doch gar nicht.

Mal im Ernst: Es ist doch schon irgendwie \\\"unkollegial\\\", wenn jemand immer bei anderen mitisst und selbst nichts ausgibt.

Ich persönlich bin der Meinung, dass man auch einen ausgeben kann, wenn man Geburtstag hat und nicht immer nur dann als erster beim Buffet ist, wenn andere dafür zahlen. Ein paar Kleinigkeiten für die Mannschaft hinzustellen hat noch niemandem das Genick gebrochen.

Ich bin weiß Gott nicht kleinlich oder zähle mit, wie oft sich wer an was bedient. Aber immer nur auf Kosten anderer zu Essen, finde ich persönlich echt daneben. Für mich sind das alles Freibier-Gesichter.

Ich gebe gerne mal eine Kleinigkeit im Büro aus, auch außer der Reihe - das kann doch jeder halten wie er will. Wenn ich was außer der Reihe mache, dann ist das meine Sache und hier schaue ich gewiss nicht darauf, ob andere das auch machen.

Aber es gibt z. B. auch Menschen, die sich an Sammelaktionen für Geburtstage etc. auch nur mit 1,- Euro beteiligen und dann aber für 20,- Euro stopfen. Auch das kommt vor und gerade bei den sogl. Großverdienern ist das häufig der Fall.

Ich schweife grad vom Thema ab, ich weiß. Aber auch das sollte mal gesagt sein. Mit Kleinlichkeit hat das für mich nix zu tun - es geht doch vielmehr auch um die \\\"Wertschätzung\\\" der Kollegen, wenn jemand zu irgendwelchen Anlässen auch mal einen ausgibt und der Mannschaft damit \\\"Danke schön\\\" sagt.

Eine sehr hitzige Diskussion

LG, Melsi


Antwort: Re: Re: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Kaiserin
(5168 Beiträge)
von Suse am 17.02.2009 um 11:26 zitieren

Hallo Nachtelfe,

so wie Du es schreibst, klingt es wirklich furchtbar. Aber wie auch Melsi grad noch mal sagte, mir geht es nicht um die 100%-ige Deckung, sondern um die Geste. Freibiergesicht ist ein böses Wort, aber ich würde es hier wohl jetzt auch verwenden.
\"Listen\" schreiben ist unschön, da gebe ich Dir recht, aber wenn ich ehrlich bin, gibt es immer wieder Situationen, wo das passiert. Beispielsweise auch, wenn ich immer einer Freundin hinterher telefonieren muß, damit wir uns treffen können. Wartet man da nicht auch als Zeichen von Wertschätzung auf eine Aktion der Gegenseite? Diese Beziehung lebt auch vom Geben und Nehmen. Und so sehe ich die Beziehung hier im Büro auch.
Aber ganz klar, jeder hat seine eigene Meinung und das ist okay. Und ich finde es gut, dass Du sie zum Ausdruck bringst.

Sonnige Grüße an Dich,

Suse

Behandele andere so, wie Du selber behandelt werden möchtest!


Antwort: Re: Re: Re: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Gräfin
(200 Beiträge)
von Nachtelfe am 17.02.2009 um 11:31 zitieren

Doch, ich denke, genau darum geht es.

Ich finde es schon ein starkes Stück, jemandem Schmarotzertum vorzuwerfen, der lediglich einer Einladung folgt - vielleicht sogar nur deshalb, weil es ihm peinlich ist, nein zu sagen.

Aber es ist ja keine Einladung, nicht wahr? In Wirklichkeit ist es ein Kuh-Handel, wo man seinen Kuchen damit bezahlen muß, dass man zu gegebener Zeit auch was mitbringt. Eigentlich wäre es ehrlicher, wenn Ihr gleich Eintrittskarten verkauft.

Und damit keine falschen Gedanken hochkommen: ICH gehöre zu den Leuten, die anläßlich ihres Geburtstags fast immer Kuchen mitbringen und zwar für alle. Und ich gehöre auch zu den Leuten, die fast nie den Kuchen der anderen abbekommen, weil ich nur vormittags im Hause bin und die anderen immer nachmittags feiern. Aber das ist mir auch gar nicht wichtig.

Wenn ICH jemanden zu meinem Geburtstag einlade, dann erwarte ich nicht, dass er oder sie das mit einem Geschenk im Wert der verzehrten Speisen bezahlt, wie Du mit Deiner 1 Euro - 20 Euro Analogie so nett forderst. Wie furchtbar ist das denn?

Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. (Mahatma Gandhi)


Antwort: Eigentlich schade,

Kaiserin
(480 Beiträge)
von MMchen am 17.02.2009 um 12:03 zitieren

dass Du so viel Wut in die Diskussion mit einbringst.
Letztendlich, Nachtelfe, kann Suse doch tatsächlich mal fragen, wann die Kollegin Geburtstag hat.
Und manchmal ergibt das Gespräch ja dann von sich aus, wie die Sichtweise der Aushilfe ist. Und dann kommt es darauf an, ob alle ein Team bilden, wo sich eine vielleicht ausgeschlossen fühlt? Oder oder oder...
Es ist schon interessant, wie man aus einem Kuchen-Thema fast ins Thema Mobbing oder nicht abrutschen kann.
Ich für meinen Teil freue mich auch über Geburtstagskuchen. Aaaber, ich gebe im Jahr immer mal hier und da was an Naschis an zentraler Stelle aus, so dass ich speziell am Geburtstag nix mache.
Viele Personen, viele Sichtweisen....
Also sollte Suse die Aushilfe einfach mal in ein Gespräch verwickeln und dabei sog. \"Spitzen\" vermeiden. Dann ist sie - oder die Aushilfe - hinterher auf jeden Fall schlauer
Und nun gibt\'s was zum Futtern, ich habe nämlich Mittagspause.
Bis späääääter....
MMchen

Die, die niemals nicht unterzukriegen ist ;o)


Antwort: Wie bist Du denn drauf?

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 17.02.2009 um 13:08 zitieren

Hallo Nachtelfe,

entschuldige bitte, aber darf man hier nicht seinen Standpunkt klarmachen?

Vielleicht noch zur Erklärung:

Bei mir in der Firma lädt keiner überhaupt zu einem ausgegebenen Frühstück ein - jeder bekommt gesagt, dass was für die Mannschaft bereit steht und damit hat es sich. Wer sich was nimmt, der nimmt sich was, wer nicht, der halt nicht.

Mir ist häufig aufgefallen, dass sich immer die gleichen Leute bedienen und diese wiederum nie was für die Mannschaft ausgeben. Mich ärgert das nun mal. Was ist daran denn falsch, wenn man seine Meinung dazu sagt? Du lässt hier ja auch Sachen vom Stapel, die ich nicht für gut heiße. Also lass mich auch meine Meinung kundtun und wie ich sehe, stehe ich mit meiner Meinung nicht alleine hier an der Front.

Für mich hat es das alles mit \"Wertschätzung\" zu tun, wenn der Kollege halt auch mal einen ausgibt und ich finde es nicht angemessen, sich immer nur bei anderen satt zu essen und selbst nichts zu machen. Das ist halt nun mal meine Meinung dazu.

Ich kann nur von \"meinen Leuten\" reden und urteile hier nicht über andere Leute, die ich nicht kenne. Das liegt mir fern. Es gibt immer solche und solche Menschen. Ich habe halt die eine Sorte kennen gelernt.

Meine Erfahrungen sind nun mal, dass die Leute mit viel Kohle sich am Wenigsten beteiligen, aber beim Buffet grundsätzlich immer die ersten sind, die sich bedienen. (Davon mal abgesehen: Bei uns wird auch nur bei Geburten, Hochzeiten etc. gesammelt und nicht zu jedem popeligen Geburtstag!)

Kollegen mit weniger Geld sind wesentlich spendabler. Auch das ist meine Erfahrung.

Und warum kann man nicht \"nein\" sagen? Wenn ich was nicht will, dann lasse ich es sein und kann durchaus auch mal nein sagen und man muss schließlich nicht auf jeder Fete tanzen, oder?

Soviel dazu.

Melsi die Schreckliche


Antwort: Bin Melsis Meinung

Kaiserin
(4989 Beiträge)
von Chili am 17.02.2009 um 14:18 zitieren

Hallo Melsi, die Schreckliche,

ich muss dir und deiner Argumentation Recht geben; auch bei uns sind es zwei Kollegen, die mehr Geld verdienen als ich, die überall und immer als erste erscheinen und mehr als einmal zugreifen.
Auch privat sind sie seeehr geizig. Früher wurden sie öfter von Bekannten eingeladen, mittlerweile nicht mehr, da sie sich nie \"revanchierten\".
Und wie auch Suse sagt, es ist wie mit einer Freundschaft: Nicht immer ich muss anrufen, wieso auch nicht die Freundin? Das beruht immer auf Gegenseitigkeit und gehört in meinen Augen zum guten Ton und auch zu guten Manieren.
Man muss nicht alles aufwiegen und berechnen, aber es heißt ja auch geben und nehmen...
Wenn Nachtelfe ihre Meinung dazu schreibt, ist das auch ok, aber irgendwie - sorry - hört sich das für mich so an, als seien wir alle, die wir so denken wie Suse oder Melsi grausame, kleinliche Menschen...
Ich rede bei meinen Beispielen nicht von Menschen, die das unbewusst machen und sich keiner \"Schuld\" gewusst sind, die zwei Typen, von denen ich rede, sind wirklich Schmarotzer, die überall rumhängen wo es was umsonst gibt und die kein Fest verpassen und die sich - ja, das ist wahr - sogar die Tupperware-Dose mit Resten mitnehmen!
Da hört bei mir die Freundschaft und das Verständnis auf.
Ok, meine Meinung.

Lieben Gruß
Chili, die Schreckliche II


Antwort: Chili - die \"Diebin\" :-)

Kaiserin
(1270 Beiträge)
von Melsi am 17.02.2009 um 14:42 zitieren

Hallo Chili \"Du schreckliche Namens-Diebin\"

die Meinungen gehen diesbzgl. auseinander, aber jede von uns spricht ja nur aus eigener Erfahrung.

Man muss immer abwägen, um wen es konkret geht und wem man was vorwirft. Es gibt halt immer solche und solche

Leider finde ich in meinem Umfeld immer häufiger die sog. Schmarotzer. Dein Beispiel mit den Tupperdosen finde ich übrigens genial *lach*.

Es soll jeder so handhaben, wie er will. Wenn Nachtelfe ihre Meinung hat, dann soll sie die auch vertreten und beibehalten. Wir sehen es halt anders ... jeder nach seiner \"Fassong\"

Jedenfalls nehme ich diese Postings gedanklich mit in den Feierabend und überlege mir, ob ich morgen nicht mal spontan meinen Kollegen ein Teilchen vom Bäcker mitbringe

Für Euch alle spendiere ich direkt mal ein lecker Schoki mit einer Tasse Cappuccino

LG, Melsi - die Original Schreckliche


Antwort: @ Suse: Nehmen und geben - bin ich kleinlich??

Gräfin
(200 Beiträge)
von SG am 07.03.2009 um 21:35 zitieren

Hallo Suse,

hast Du Euere Aushilfe mittlerweile angesprochen? Berichte uns doch? Bin echt neugierig.

Ich finde \"Schmarotzer\" auch zum Kot***. Hatte mal ein ganz besonderes Exemplar als Arbeitskollegen: Der war noch so dreist und hat bei einem Frühstücks-Geburtstag nach dem Schrimps-Cocktail gefragt!
Den Sommer über hat dann immer mal jemand Eis spendiert und er wurde von uns allen aufgezogen, wann er denn mal was springen lässt. Irgendwann hat er dann nur noch kommentiert, je länger wir ihn aufziehen, umso weniger würde er überhaupt irgendwann ein Eis mitbringen.
Wochen später war es aber dann doch soweit, er wollte \"freiwillig\" ein Eis ausgeben und fragt noch ganz scheinheilig, welche Sorten wir den mögen würden. \"Bestellt\" waren dann Birne und Walnuss - zurückgekommen ist unser Spezi mit Schoko und Vanille, denn Birne und Walnuss gibt es ja schließlich nur von \"Langnese\" und das ist schließlich zu TEUER!
Mir war der Appetit vergangen, ich habe kein Eis mitgegessen. Finde sowas einfach nur noch ohne Worte.

Aber es geht noch besser: Er hat sich ewig über mich echauffiert, weil ich meinen Apfelsaft aus der Flasche getrunken habe. SOWAS macht man nicht! Schon gar nicht in Anwesenheit seiner Arbeitskollegen. Aber er hat sich freitags in der Frühstückspause an seinem Arbeitsplatz eine Dose Fisch reingezogen. Tja, manche sind eben unverbesserlich.

Liebe Grüße
SG


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