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Fremdsprachen: Zum Schluss wird abgerechnet

Das Gesamtergebnis gibt Aufschluss über die Leistungskraft eines Unternehmens. In den Bilanzen tauchen zahlreiche wichtige Fachbegriffe auf. Hier eine erste Auswahl in Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch.

Das Betriebsergebnis ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Abschluss der Rechnungslegung bildet und durch die Gewinn- und Verlustrechnung ermittelt wird. Dabei wird ein Betrachtungszeitraum zugrunde gelegt: das Geschäftsjahr, das Quartal usw.

Vereinfacht erklärt
Aufwand und Ertrag entsprechen in der Buchhaltung den Kosten und Leistungen. In der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV, auch Erfolgsrechnung) werden Aufwendungen links (Soll-Seite) gebucht, während Erträge rechts (Haben-Seite) stehen. Das Betriebsergebnis errechnet sich aus der Differenz von Aufwand und Ertrag in einer bestimmten Periode:
  • Ist das Jahresergebnis positiv, spricht man von Überschuss.
  • Ist es negativ, entsteht ein Jahresfehlbetrag.


Aufwand
Ausgaben sind erst dann Aufwendungen, wenn sie erfolgswirksam berücksichtigt werden. „Erfolg“ ist in der Buchführung ein neutraler Begriff und bezeichnet sowohl Gewinn als auch Verlust. Insofern bedeutet „erfolgswirksam“, dass sich der Vorgang auf das Ergebnis auswirkt. Aufwendungen entsprechen dem Geldwert aller Güter und Leistungen, die im Unternehmen vor allem für die Produktion ge- und verbraucht werden, zum Beispiel Material (Rohstoffe, Vorprodukte), Personalkosten und Abschreibungen sowie Steuern und Abgaben, Zahlungen für Zinsen, Miete usw.

Ertrag
Unter Ertrag fallen in erster Linie Umsatzerlöse zuzüglich eventueller Erträge aus Beteiligungen, dem Verkauf von Vermögensgegenständen (z. B. Grundstücke) und der Auflösung von Rückstellungen sowie gegebenenfalls erhaltene Zinsen.

Ordentliches Ergebnis
Man unterscheidet das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (auch ordentliches Ergebnis) und das außerordentliche Ergebnis. Bei Letzterem werden nur außerordentliche Aufwendungen und Erträge berücksichtigt.

Vergleichbare Zahlen
Seit September 2003 gelten EU-weit die sogenannten IFRS für börsennotierte Unternehmen. Die Abkürzung steht für International Financial Reporting Standards. Das sind internationale Rechnungslegungsvorschriften, die die Vergleichbarkeit der Abschlüsse erleichtern.

EBIT(DA)
Das EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) ist der Jahresüberschuss vor Steuern, vor Zinsen und vor dem außerordentlichen Ergebnis. Es zeigt die operative Ertragskraft eines Unternehmens unabhängig von dessen Kapitalstruktur. Wird die Abkürzung um den Buchstaben A für „Amortization“ ergänzt (EBITA) beziehungsweise D für „Depreciation“ (EBITDA) werden zusätzlich die Abschreibungen auf immaterielle beziehungsweise materielle Vermögensgegenstände herausgerechnet.

Free Cashflow
Finanzielle Ressourcen, die sich aus der Unternehmenstätigkeit ergeben, abzüglich aller Abschreibungen und der Veränderung des Umlaufvermögens. Ist der Cashflow positiv, können damit die Verbindlichkeiten (Schulden) verringert werden. Ist er negativ, nehmen diese zu.

Satz- und Wortschatz
  • Immaterielle Vermögensgegenstände umfassen Lizenzen, Rechte, Patente, den Firmenwert (auch Goodwill genannt) und weitere immaterielle Anlagengegenstände.
  • Das Familienunternehmen XX hat sein Ergebnis im vergangenen Jahr nach einem Gewinneinbruch 2009 deutlich gesteigert.
  • Im abgelaufenen Geschäftsjahr blieb das Konzernergebnis mit 100 Millionen Euro etwa auf Vorjahresniveau.
  • Unter Bedarf an Umlaufvermögen versteht man den Finanzierungsbedarf des Unternehmens aufgrund der zeitlichen Abweichungen zwischen Ein- und Auszahlungen bei den betrieblichen Bewegungszyklen.


Autor(en): Giselle Chaumien-Wetterauer

Quelle: working@office Ausgabe Nr.: 2012-02

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Giselle Chaumien-Wetterauer  
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